Scherbenhaufen

Du stehst da, mit den Scherben deiner Vergangenheit in der Hand – mitten im krampfhaften Versuch alles zusammenzukleben oder wenigstens nicht die wichtigen Sachen fallen zu lassen – und plötzlich steht da noch jemand und bietet  Dir eine helfende Hand. Was nun?

Weglaufen vor Angst, er könnte deine Scherben durcheinander bringen oder gar sie kitten, nur um alles wieder zu zerstören?

Mit ihm zusammen die Scherben wieder zusammenkleben, um das Bild gemeinsam betrachten zu können? Doch was wirst Du sehen? Und was sieht er?

Deine Scherben und seine Scherben nehmen, mischen und dann zusammenkleben? Doch was, wenn sie nicht ineinander passen wollen?

Nur die wichtigen Scherben rausnehmen – deine und seine – und mit ihnen ein gemeinsamens neues Bild bauen? Was, wenn die alten wichtigen Scherben stören – deine oder seine?

Oder einfach alle Scherben wegwerfen und mit ihm ein gänzlich neues Bild bauen? Was, wenn es Dir nicht gefällt? Was, wenn es ihm nicht gefällt?

Was nun?

Frag ihn – er steht vor Dir mit seinen Scherben in den Händen …

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