Ich weiß, dass ich es nicht darf
Ich weiß, dass ich es nicht sollte
Ich weiß, es ist ein Fehler
Ich weiß, es ist ein Traum
Ich kann nicht anders als Dich zu halten
Ich kann nicht anders als Dich zu küssen
Ich kann es nicht ändern
Ich kann es nicht besser machen
Ich sollte mich von Dir fernhalten
Ich sollte mich von Dir lösen
Ich sollte Dir nicht vertrauen
Ich sollte Dir nicht verfallen
Ich will mich nicht in Dir verlieren
Ich will mich nicht in Dich verlieben
Ich will Dir keine Gefühle zeigen
Ich will Dir sagen, dass es zu spät ist
(16. September 2008)
___________________________________________________________________________________________
Du bist wie ein sanftes Prickeln auf meiner Haut,
wie eine heisse Glut tief in mir,
wie ein loderndes Feuer in meinen Adern.
Ich brenne innerlich.
Und doch ist mir kalt,
ich froestele, ich friere.
Das Prickeln laesst mich erschaudern,
die Glut gefriert in mir,
das Feuer verlischt in meinen Adern.
Ich brenne aus und friere noch immer…
(16. September 2008)
___________________________________________________________________________________________
Ich denke an Dich,
obwohl ich es nicht möchte

© Felis5
Ich träume von Dir,
obwohl ich wach bin
Ich schaue nach Dir,
obwohl ich weit weg bin
Ich warte auf Dich,
obwohl ich es nicht sollte
Ich gehöre Dir,
obwohl ich allein bin
Ich verliebe mich in Dich,
obwohl ich es nicht darf
Halte mich davon ab,
ohne mich zu halten
Geh fort aus meinen Gedanken,
verlasse meine Gefühle
Hindere mich daran,
ohne mich zu zerstören
(16. September 2008)
___________________________________________________________________________________________
Des Tages träume ich
Des Morgens wälz ich mich
Allein in kalten Laken
Des Mittags träum ich mich
Offenen Auges in Deine Arme
Des Abends wähn ich mich
Noch immer ohne Dich
Des Nachts wache ich
In Hoffnung Du kämst zu mir
(16. September 2008)
____________________________________________________________________________________________
Zwischenspiel
Ein kurzer Blick
Träumereien
Ein sanftes Kribbeln
Verlangen
Ein langer Kuss
Leidenschaft
Ein langer Blick
Zweifel
Ein sanftes Prickeln
Vermissen
Ein kurzer Kuss
Abschied
(16. September 2008)
___________________________________________________________________________________________
Hände, wie
sonst niemand
Arme, die
mich festhalten
Narben, wie
von niemandem
Sehnsüchte, die
mich festhalten
(16. September 2008)
___________________________________________________________________________________________
Ich muss zurück
Ich muss finden
Wieder dahin
Wo ich bin
Jetzt ist es falsch
Jetzt ist es nicht
Das was es soll
Nicht was es ist
Ich muss zurück
Zurück zu mir
Jetzt ist es falsch
Falsch was es ist
(28. September 2008)
____________________________________________________________________________________________
Ich will mich nicht verbiegen
Für Keinen
Es wären doch nur Lügen
Noch keine Kleinen
(28. September 2008)
____________________________________________________________________________________________

© Felis5
Lasst mich sein
Sein was ich bin
Ich will nicht verstellen
Verstellen meinen Sinn
Kann nicht so weiter
Weiter treiben dieses Spiel
Werde nur verlieren
Verlieren mein Ziel
Lasst mich sein
Sein was ich bin
(28. September 2008)
____________________________________________________________________________________________
In Schubladen stecken, die ganze Welt
Stecken jeden hinein, der nicht gefällt
Sie sehen jeden Fehler, ist er noch so fein
Nennen keinerlei Lob, sei es noch so klein
Musst immer gehorchen und funktionieren
Den Sinn dahinter brauchst du nicht zu kapieren
Eitelkeit, Hochmut und Distanz
Ist Ihre Kunst und Deine Angst
(28.September 2008)
____________________________________________________________________________________________
Da sind keine Farben
Keine Schemen
kein Licht
Nur Schatten
Nur schwarz-weiß
Das Lächeln siehst du
Nimmst es nicht wahr
Die Augen blicken
Leer und starr
Ein tänzeln, ein flackern
Vage Konturen
Von Blindheit geschlagen Ist Dein Inneres
(28. September 2008)
___________________________________________________________________________________________
Stehst daneben
Siehst es vorbeiziehen
Willst danach greifen
Kannst es nicht halten
Verzweiflung wächst
Hoffnung stirbt
Der Hilfeschrei bleibt ungehört
Einsames Sterben fürchtest Du
(18. Oktober 2008)
____________________________________________________________________________________________
Jeden Tag
Dasselbe Schema
Statuenhaft
Jede Minute
Dasselbe Denken
Festgefahren
Jede Sekunde
Dasselbe Gefuehl
Kaelte
Immer wieder
Derselbe Wunsch
Leben!
(18. Oktober 2008)
__________________________________________________________________________________________
Mit Angst im Herzen gehst Du durch den Tag
Angst vor dem Morgen
Angst vor dem Tag
Angst vor dem Abend
Mit bangem Blick wendest von allem ab Du Dich
Schaust nicht mehr auf die Sonne
Schaust nicht mehr auf den Tag
Schaust nicht mehr auf den Regen
Mit Angst vor dem Leben
Ohne einen Blick auf Dich selbst
Laeufst Du durchs Leben und
Laeufst doch dran vorbei
(15. November 2008)
____________________________________________________________________________________________

© Felis5
In meinem Kopf herrscht einzig Chaos
Die Schuld daran trägst allein nur Du
Weil Du nicht zuhören willst
Nicht hinhören willst
Was ich zu sagen hab
Du hörst nicht mehr auf meine Stimme
Hörst nicht mehr auf meine Seele
Nicht mehr auf mein Herz
Du fürchtest Dich vor den Worten
Fürchtest Dich vor der Seele
Vor dem Herz
Du hörst nicht mehr hin, was ich sage
Hörst nicht mehr auf die Seele, die Worte
Auf Dein Herz!
(15. November 2008)
___________________________________________________________________________________________
Du und die Anderen
Bringst Freude den Anderen
Freude für sie allein
Doch freust Dich selbst nicht
Bringst Trost den Anderen
Trost für sie allein
Doch erhältst keinen für Dich
Bringst Lächeln den Anderen
Lächeln für sie allein
Doch selbst lächelst Du nicht
Bringst Liebe den Anderen
Liebe für sie allein
Doch erhältst keine für Dich
Bist Clown, Freund, Amor für alle
Doch für Dich bist Du es nicht
(15. November 2008)
___________________________________________________________________________________________
Ein Lächeln liegt sanft auf deinem Gesicht
Ein Wort ist wie eine zärtliche Berührung
Ein Blick ist wie ein leidenschaftlicher Kuss
Eine Berührung ist wie eine heiße Woge
Ein Lächeln liegt sanft auf seinem Gesicht
(2008)
___________________________________________________________________________________________
Ein Regentag
Sie lächelt
Sonne
Ein Seelentag
Sie spendet Trost
Freundin
Ein Freudentag
Sie tanzt
Einzigartig
Ein Alltag
Sie ist da
Einfach Sie
(03. Dezember 2008)
Für N. – meine Sonne, eine der besten Freundinnen, die man sich auf dieser Welt nur wünschen kann…

There is a song by Simon & Garfunkel from 1966 (wonder where you were at that time …) beginning in April and ending in September … Do you remember?
(Have a look at
for example.)
Übrigens ein wundervolles Lied – mein YouTube Favoriten Liste wurde umgehend ergänzt =)
1966 – you didn´t tell me what you did at that time. – But I have got the idea that then you were waiting for another 15 years in outer space for your debarkment on this strange and beautiful planet …
A propos planet – did you ever happen to come across the wonderful books by Dougals Adams “The Hitch Hiker’s Guide to the Galaxy” and “The Restaurant at the End of the Universe”. – Strangely, most of my student don’t know them books – and neither the Peanuts, Simon & Garfunkel or H.-G. Gadamer. – Isn’t that strange?
sorry – i’m such a bad proofreader of my own texts …
A wonderful kind of music for those who wait is Ravel`s G-Dur piano concert, the 2nd movement. – You will find it here:
You’re absolutely right!