Glück und Unglück liegen so nah beieinander (2010)

© Mc

Was tut ein Schriftsteller, fehlen ihm einmal die richtigen Worte?

Er ignoriert es, legt den Stift beiseite, um ihn morgen oder nächste Woche wieder aufzunehmen.

Was tut ein Schriftsteller, fehlen ihm die Zeit und die Ruhe zu schreiben?

Er ignoriert es und räumt den Stift von der einen Seite des Schreibtisches in die andere Ecke, wo er ihn in ein paar Wochen warten sieht.

Was tut ein Schriftsteller, wenn ihm die Gedanken fehlen, die er aufschreiben könnte?

Er ignoriert es, ignoriert es so lange, bis er es nicht mehr ignorieren kann. Dann nimmt er den Stift in die Hand und schreibt darüber.

Was tut ein Schriftsteller, wenn er aufgeschrieben hat, dass ihm die Worte, die Zeit und Ruhe und die Gedanken fehlen, zum Schreiben?

Er legt den Stift weg, schließt das Buch und lauscht dem leisen Regen…

(01. August 2010)

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Du

Kannst Du ahnen,

was vorgeht,

hinter diesen Augen?

Sie blicken Dich,

doch sehen nichts.

Siehst Du?

Kannst Du wissen,

was sagen wollen,

diese Lippen?

Sie küssen Dich,

doch sagen nichts.

Sagst Du?

Kannst Du wissen,

was tun wollen,

diese Hände?

Sie greifen Dich,

doch tun nichts.

Tust Du?

(10. September 2010)

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© Felis

Tausend Schmetterlinge im Bauch, abtauchen im siebenten Himmel, verlorengehen hinter einer rosa Brille…

Alles ist da und doch kann keines wirklich beschreiben, wie Du Dich fühlst, wenn Du ihn siehst. Nach Tagen oder auch nur nach Stunden wieder ansehen kannst, wieder seine Augen erblicken darfst.

Keines kann Dir erklären, wie es sich anfühlt, wenn er Deine Hände ergreift, wenn er seine Arme um Dich legt und Dich an sich zieht.

Nicht eines kann Dir zeigen, wie es ist, wenn er Dir zärtliche Worte sagt, wenn seine Lippen die Deinen berühren.

Nichts kann dieses Gefühl beschreiben, wie es ist Dein Leben, Dein Glück, Dein Herz in die Hand eines anderen zu legen.

(13. Oktober 2010)

Und Nichts und Niemand könnte je beschreiben, wie es ist, wenn Deine Hand zurückgewiesen, das Glück zerstört und Dein Herz zerbrochen wird.

Niemand kann Dir sagen, wie es sich anfühlt, wenn Dir dies alles genommen wird – einfach so.

(30. Oktober 2010)

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Ein einzelner Blick

kann Dich in tiefes Taumeln

stürzen

oder in höchste Verzückung.

Eine Berührung kann

Deinen Körper zum leisen Zittern

bringen

oder zum lauten Seufzen.

Ein Wort

kann tausend Träume in Dir

wecken

oder eine einzige Angst.

Ein einziger Kuss

kann Dein Leben verändern,

es ins Rollen

bringen

oder zum Stillstand.

(13. Oktober 2010)

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Sie packt Dich
Beginnt mit kleinen
leisen Fragen
Deine Gedanken
Zu verwirren
Versuchst Du sie
einfach nicht zu hören
Hört sie auf
So leis` zu sein
Laut und immer lauter
Werdend, ruft sie
In deinem Kopf
Lässt Bilder Dir
Vor Augen stehen, die
Du gar nicht
Sehen willst
Versuchst Du auch die
Bilder zu ignorieren, wird
Sie bös und gemein
Lässt dich nervös
Werden und Du
Fühlst dich
Allein
Nun kannst Du
Nicht mehr
Ignorieren die leisen
Gedanken
Und die lauten
Bilder
Es werden laute
Gedanken
Und schreiende
Bilder
Sie hat dich
Gepackt und
Gewonnen!

(17. Oktober 2010)

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Nie wieder

Dich nie wieder sehen….

Nie wieder Dein Lächeln erblicken

Nie wieder Deine Stimme hören

Nie wieder in Deine Augen blicken

Nie herausfinden welche Farbe sie wirklich haben

Dich nie wieder berühren…

Nie wieder Deine Hände spüren

Nie wieder Deine Lippen auf meinen spüren

Nie wieder Dich spüren

Nie herausfinden, ob es Dein oder mein Herzschlag war

Nie wieder mit Dir glücklich sein…

(30. Oktober 2010)

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© Mc
Die kleine Tür
zu meinem Herzen
wurde aufgebrochen
Alle Schmetterlinge
sind geflohen
Nur einer, ein kleiner
Sitzt da noch
Verängstigt
von der Flucht
der Anderen,
hat er sich versteckt
Nun ruft er
leise klagend
nach den Anderen
und hat Angst
allein zu sein.

(30. Oktober 2010)

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Wie sollst Du Dich jemandem zeigen, wenn er nicht hin sieht?

Wie sollst Du Dich jemandem erzählen, wenn er keine Fragen stellt?

Wie sollst Du jemanden kennenlernen, wenn er nichts preisgibt?

Wie sollst Du jemanden lieben, der Deine Liebe nicht sieht?

Wie kannst Du?

(02. November 2010)

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I’m no longer here

No longer available, for you, my dear

Cause of you I’m feeling bad

Things curling in my head

© Felis5

Won’t think of you

Won’t feel so blue

I know it better

These things shouldn’t matter

For me, you’re no longer a hero

In fact, now you’re a zero

A zero in my little black book

A zero like old Captain Hook

Nothing you could do, to make it good

Nothing you could say, that ever would

Make me forgetting all this tears

And throw away again my fears

Even if I wish you would

I know your cold heart could

Not feel so much

Or get in nearly touch

With a woman like me

That is searching a man, that you’ll never be

(03. November 2010)

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Du hast mir mein Lachen genommen,

ohne einen Ton.

Du hast mir mein Glück genommen,

ohne einen Laut.

Du hast mir meine Liebe genommen,

ohne ein Wort.

Du hast mir Dein Herz genommen,

und meins mitgenommen.

Nur eines hast Du mir gelassen: Das Warum!

(05. November 2010)

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Weine, Schwester, weine!

Tränen reinigen die Seele.

Tanze, Freundin, tanze!

Tanzen befreit das Herz.

Lache, Tochter, lache!

Lachen erleichtert den Schmerz.

Weine, Schwester, weine!

Es wird leichter, jeden Tag.

(05. November 2010)

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Fragen um Fragen

Zu Viele

Begleiten den Tag

ALL-TAG

Fragen nur Fragen

Festgesetzte

Verwirren die Zeit

ALL-ZEIT

Fragen über Fragen

Unendliche

Verdunkeln die Wahrheit

WAHR-HEIT

(11. November 2010)

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