Something you don’t need to know …

… about me, myself an my over-filled head

 

© Felis5

© Felis5

 

Ich bin eine junge Literaturwissenschaftlerin, Redakteurin und Autorin. Ich habe die letzten 13 Jahre fast überwiegend im nördlichen Deutschland gelebt  – mit einem kleinen Abstecher ganz nach Süden. Ursprünglich komme ich aber aus der ehemaligen DDR. Die Jahre im Norden haben mich sehr geprägt:  Ich fühle mich dem Norden heute so verbunden, dass ich mit Herz, Leib und Seele dort zu Hause und wohl langsam auch ein Nordlicht geworden bin. ;)
Aber so verbunden ich  mich auch mit dem Norden fühle, breite ich meine Arme und Gedanken gern auf die ganze Welt aus. Nicht jedes Mal benötigt man einen neuen Horizont, um eine neue Perspektive einnehmen zu können, aber manchmal hilft es. Und so hoffe ich in den nächsten Jahren viel herumzukommen, um Einblicke zu gewinnen, Erfahrungen zu sammeln und neue Wege zu beschreiten.

Und auch wenn es mich manchmal nur in Gedanken in die Ferne zieht…kann man so doch Neues finden …

Warum ich diesen Webblog schreibe?

Hm… gute Frage, die ich mir auch schon häufiger gestellt habe. Ich bin mir auch ehrlich gesagt noch immer nicht sicher :) Aber im Grunde liegt es wohl einfach daran, dass ich zu den Menschen gehöre, die sich gerne durch die Feder ausdrücken und denen sonst leider viel zu oft die richtigen Worte fehlen. Dafür nutze ich gern auch mal die Worte anderer Menschen, großer und auch kleiner Persönlichkeiten, die viel Wahres gesprochen haben und mir damit sehr oft aus dem Herzen sprechen und genau das sagen, was mir so oft im rechten Moment nicht einfallen will.

Außerdem schreibe ich so viel, zeige es aber niemandem… Angst vor Kritk – persönlicher – mag damit verbunden sein, und das soll sich auf diesem Wege ändern. Es liegt nicht daran, dass ich die Kritik nicht ertragen könnte, sondern vielmehr daran, dass so viel von mir selbst in allem Geschriebenem steckt, dass ich es meinen Freunden und Bekannten nicht einfach so  zeigen kann oder auch nicht will. Erstens weil sie zu nah an mir und meinen Gedanken sind und zweitens, weil dort auch vieles steht, was sie (gerade weil sie mich kennen) nicht verstehen oder falsch verstehen würden. Und last, but not least, fällt eine Kritik immer weniger hart oder weniger objektiv aus, wenn man den Menschen dahinter kennt…

Cheers Felis

3 Gedanken zu “Something you don’t need to know …”

  1. Das Phänomen, das Sie oben beschreiben, ist sehr verständlich – es ist nicht leicht, sich von seinen Texten zu trennen. – Aber wenn sie dann einmal 10 Jahre alt sind, hat man die Situation am Fluss unter dem Baum, als gerade dieses Gedicht entstand, dann – glücklicherweise – doch vergessen. – Unsere besten Texte brauchen uns nicht mehr … (das ist wohl so wie bei den Kindern …)

    Das andere Mittel: Sich selbst lesen wie eine Fremde … lesen Sie Ihre Texte auch mal in Ihren prosaischeren Momenten – und lassen Sie bestehen, was dann Bestand hat (und der Rest … seien Sie freundlich, aber streng mit Ihren Text-Kindern – sie werden es Ihnen danken – und sich verändern …).

    Nun habe ich Ihnen Dinge geschrieben, nach denen Sie gar nicht gefragt haben … oder doch?

    Und noch etwas für Ihre Zitate:

    “Dottor Serafico!!! Eigentlich möchte ich Sie furchtbar verschimpfen – [...] Jeder Mensch ist einsam, und muß es bleiben und muß es aushalten und darf nicht nachgeben und muß die Hilfe nicht in anderen Menschen suchen …”

    Natürlich kann ich hier nicht verraten, wer hier zu wem spricht … – Nun gibt es 4 Möglichkeiten:
    - Sie wissen es.
    - Sie wissen es nicht und suchen.
    - Sie wissen es nicht und fragen.
    - Sie wisssen es nicht und fragen nicht. (Wäre schade …)

    Ich bin gespannt, was herauskommt. – Seien Sie nicht schüchtern …

  2. Hm, doch kein so gutes Rätsel … Mit google ist es in 20 Sekunden gelöst …

  3. Oh doch, ein gutes Rätsel – ich wäre im Leben nicht drauf gekommen =)
    Obwohl ich Rilke schon seit einiger Zeit gern lese, ist mir dies nicht bekannt gewesen. Aber Google hat mir geholfen und mir gesagt, dass Marie v. Thurn und Taxis ihn so genannt hat und im o.g. Zitat erzürnt ist über seine neue “Wahltochter”.
    Und glauben Sie mir, hätte Google es nicht gewusst, hätte ich mit Sicherheit gefragt – die Neugier wäre zu groß gewesen!

    Und vielen Dank für die obigen Zeilen! Ich werde es einmal versuchen mit meinen Gedichten und anderen Texten so umzugehen und streng mit ihnen zu sein, es hilft bestimmt manchen Text anders zu betrachten – quasi einmal aus der Ferne!

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