
(05. Februar 2009)
In Kürze werde ich einen neuen Weg einschlagen, ein neues Leben beginnen und mich in neue Abenteuer stürzen. Zwischen Mut, Neugier, Angst und Zweifeln ist es nur ein schmaler Grat. Doch genau dieser beschäftigt mich am allermeisten.
Wie viel Mut braucht man, um neu anzufangen?
Wie viel Neugier muss man aufbringen?
Welche Ängste sind berechtigt, welche unbegründet?
Welchen Zweifeln sollte man nachgehen, welche gleich im Keim ersticken?
(15. Februar 2009)
Heut bin ich über ein Gedicht gestolpert, bei dem ich unwillkürlich denken musste “Ja, das solltest Du Dir mal öfter zu Herzen nehmen!” Vor allem jetzt, wo ich neu anfange, will ich es auch besser machen…
Arbeite - als ob Du kein Geld bräuchtest
Tanze - als ob Dir niemand zusehen würde
Singe - als ob Dir niemand zuhören würde
Liebe - als ob Dich niemand verletzt hätte
Lebe - als ob dies hier das Paradies auf Erden wäre
( – ? – )
(27. April 2009)

© Felis5
Neues Leben! – Neues Glück?
Das neue Leben ist nun schon einen Monat alt. Auf der einen Seite habe ich das Gefühl, ich bin erst gestern hier angekommen, auf der anderen Seite denke ich aber, ich bin schon ewig hier und hab mich nur noch nicht genau umgesehen. Dieses Gefühl ist so eigenartig und so gut auf einmal, dass ich es gar nicht zu fassen wage. To be continued…
(Nachtrag)
Es ist nicht alles Gold, was glänzt…
Das neue Leben hatte gut begonnen, ist aber leider nicht annähernd so gut weitergegangen, wie erhofft. Die Arbeit hat unsagbar viel Spaß gemacht und war den Umzug über 800 km definitiv wert…der Rest jedoch war kein Zuckerschlecken.
Ich bin eigentlich kein Mensch, der mit anderen nicht klar kommt, aber in diesem Jahr musste ich lernen, dass ich nicht überall leben kann und nicht überall klar komme. Wenn Menschen einem mit unverhohlener Abneigung begegnen und man keinen Anschluss findet, kann das Leben sehr trostlos sein.
Kommt noch hinzu, dass sich auch alte Freunde von einem abwenden und man seine Tage allein verbringen muss, selbst wenn man Urlaub hat, wird es nur umso schwerer.
Ohne all die Freunde, denen auch 800 km egal waren und die ständig Karten, Briefe, Päckchen geschickt oder angerufen haben, hätte ich dieses Jahr nicht überstanden. Viele einsame Stunden, viele Tage, an denen nur Joggen geholfen hat, um nicht nachzudenken, viele Abende, die nur durch DVDs und Wein gerettet wurden und unendlich viele Momente, in denen man einfach nur nach Hause wollte…
Umso größer war die Freude, als es hieß: Ich komme zurück!!!
